Am Donnerstagabend fand eine Übung der besonderen Art statt: Unter dem Codenamen "Cazzoto" wurden die
verschiedenen Organisationen Militär, Zivilschutz, Feuerwehr, Samariterverein, Polizei und
der Gemeindeführungsstab zusammen beübt.
Das Szenario bestand aus einem Flugzeugabsturz über bewohntem Gebiet. Da dies übungstechnisch so nicht
an Ort und Stelle realisiert werden konnte, wurde die Übung in die Kiesgrube der Firma Keller verlegt.
Um 17:35 Uhr fand das Kommandogespräch statt und anschliessend wurden die verschiedenen Dienstgruppen
einsatzmässig via Pager aufgeboten. Da dies eine Alarm-Übung war (die Feuerwehrmannschaft wusste nichts davon)
, wurde die Bewilligung erteilt, mit Blaulicht und Horn an den Schadensplatz zu fahren.
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Ausbildungschef Rolf Meier hat den Schadensplatz echtheitsgetreu aufgebaut. Ein Triebwerk brennt,
in einem Flugzeugwrack befinden sich eingeklemmte Personen... Die Übung kann beginnen!
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Einsatzleiter Beat Bucher rückt an und weist die FW-Sanität ein.
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Sofort werden die Chargen verteilt, die bekannte Chaosphase hat begonnen. Jetzt gilt es, einen
kühlen Kopf zu bewahren. Beat meistert dies perfekt als würde er diesen Job tagtäglich machen...
Erste Verletzte werden betreut.
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Das TLF und der Hubretter rücken an...
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Das Triebwerk ist schnell gelöscht - Weitere Verletze werden betreut und der Sanität übergeben.
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Flugzeugteile haben eine Tiefgarage zum Einstürzen gebracht. Sofort kümmern sich die Feuerwehrleute
um die Verletzten. Um jedoch alle bergen zu können, wird grosses Geschütz gebraucht und somit
der Zivilschutz aufgeboten.
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Die Sanität erstellt das Sanizelt, wo die Verletzten betreut werden. Die Sanität der Unique und
die REGA wurden supponiert aufgeboten.
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Beim Einsatzleiter herrscht Hochbetrieb. Es gilt, die verschiedenen Organisationen zusammenzuführen
und zu koordinieren.
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Die zufällig anwesende RS-Kompanie wird in die Übung einbezogen. Sie helfen bei der Sanität und
erstellen eine Telefonleitung zum Führungsstab.
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Der Zivilschutz rückt an und übernimmt den "Abschnitt Tiefgarage".
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Auch der Gemeindeführungsstab muss seine Arbeit verrichten. Es wurde um 20:30 Uhr eine
realistische Pressekonferenz einberufen.
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Die Bilanz der Übung sieht gut aus. Die verschiedenen Organisationen haben gut miteinander zusammengearbeitet.
Beim gemeinsamen, wohlverdienten Znachtessen (hier ein grosses Lob an den Zivilschutz, der in kürzester Zeit
ein feines Hörnli mit Gehacktem für 170 Personen zubereitet hat!) wurden verschiedene Punkte kurz nachbesprochen
und die Einsatzkräfte dann entlassen.
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